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Monatsrückblick Mai: 1 Interview und 3 Fakten zu meinem Roman

  • Autorenbild: Vanessa
    Vanessa
  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Im Mai durfte ich ein spannendes Interview geben. Dadurch habe ich darüber nachgedacht,

Gut bewacht: mein Roman bei Steffi (Foto: Steffi Fleischer)
Gut bewacht: mein Roman bei Steffi (Foto: Steffi Fleischer)

wie viele Menschen meinen Roman auf seinem Weg begleitet haben. Außerdem verrate ich drei Dinge über „Schwarzer Kater“: Warum aus beschriebenen Szenen plötzlich Comics wurden, weshalb eine bestimmte Passage meine Lieblingsszene ist und warum das Buch ohne eine besondere Freundin vielleicht nie entstanden wäre.


Interview mit der Buch-Bloggerin Steffi Fleischer:


Als ich meinen Roman an Steffi geschickt habe, war ich zunächst etwas unsicher. In ihrem Blog beschäftigt sie sich häufig mit Themen rund um Mütter und Familie. Mein Roman passt auf den ersten Blick nicht unbedingt in dieses Schema. Im Gegenteil: Die Mütter spielen darin vor allem durch ihre Abwesenheit eine Rolle, und die Geschichte wird von vielen männlichen Figuren geprägt.

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass Steffi sich auf den Roman eingelassen hat. Ihre Rezension zeigt einmal mehr, wie aufmerksam und differenziert sie Bücher liest. Außerdem hat sie mir spannende Fragen für ein Interview gestellt, bei dessen Beantwortung ich selbst noch einmal über meinen Roman und seinen Entstehungsprozess nachgedacht habe.

 


Drei Fakten zu meinem Buch:


Fakt 1: Hörschnipsel „Schwarzer Kater“ und warum meine Lieblingsszene meine Lieblingsszene ist

Für einen kleinen Hörschnipsel aus dem Buch (gelesen von Theresa Büscher) durfte ich mir eine Szene aussuchen. Die Wahl fiel mir überraschend leicht: Es ist meine Lieblingsszene des gesamten Romans. Ich mag sie besonders, weil sich hier die zwei Geschichten von Vater und Sohn miteinander verbinden. Und zwar auf ganz besondere Weise: Steven (der Sohn) erfährt zum ersten Mal etwas Wesentliches aus der Kindheit seines Vaters. Als ich die Aufnahme der Hörbuchsprecherin zum ersten Mal gehört habe, war ich gespannt, ob die Szene auch gesprochen die Wirkung entfaltet, die ich beim Schreiben im Kopf hatte. Und ich finde: ja! Hört einfach selbst hinein: https://www.youtube.com/watch?v=1_XajbRnCA0

 

2: Wieso gibt es im Roman „Schwarzer Kater“ Comic-Szenen?

Die Comic-Szenen und die Karikatur hatte ich in meinem Manuskript zunächst nur beschrieben. Einer meiner Testleser brachte mich dann auf die Idee, diese Szenen

Illustration von Arne Reismüller
Illustration von Arne Reismüller

tatsächlich zeichnen zu lassen. Darüber bin ich heute sehr froh, denn die Illustrationen verleihen dem Buch eine zusätzliche besondere Note. In der Geschichte stammen die Zeichnungen von Jan, Stevens bestem Freund. Er ist ein begnadeter Zeichner, dessen Bilder weit mehr sind als bloße Verzierungen. Sie spielen eine wichtige Rolle für die Freundschaft zwischen Jan und Steven und machen ihre Charaktere, Gedanken und Herausforderungen auf kreative Weise sichtbar. Dadurch erzählen die Illustrationen einen Teil der Geschichte mit.

 

3: Ohne meine Freundin gäbe es das Buch vielleicht nicht

Schon während unserer Schulzeit war sie die Einzige, die meine Texte lesen durfte. Ihre Begeisterung hat mich immer motiviert. Egal, ob es eine Satire über eine Schullektüre war oder eines meiner ersten Romanexperimente über das Schicksal eines jüdischen Jungen in der Nazizeit.

Während des Schreibens dachte ich oft: „Ihr wird die Geschichte gefallen, egal was ich schreibe.“ Dieser Gedanke hat mir geholfen, dranzubleiben und das Buch schließlich zu Ende zu bringen. Ursprünglich war der Roman sogar als ganz persönliches Geburtstagsgeschenk für sie gedacht.

Deshalb war für mich schnell klar, wem ich das Buch widmen würde. Danke Esther!

 
 
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